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E-Sport

Wachsender Trend: E-Sport

Der E-Sport ist ein wachsender Markt, das ist auch hierzulande spürbar. Bekannte Fußballvereine investieren in ihre eigenen E-Sportler, Fernsehsender nehmen die E-Sport-Turniere ins Programm auf und die Zuschauerzahlen steigen.

E-Sport erhält in Deutschland immer mehr Aufmerksamkeit. (Quelle: www.game.de)

E-Sport erhält in Deutschland immer mehr Aufmerksamkeit. (Quelle: www.game.de)

Neben Vereinen wie Schalke 04 oder Borussia Mönchengladbach ist auch der VFB Stuttgart in der Virtual Bundesliga vertreten und das sehr erfolgreich. Mit 108 Punkten liegen sie nur knapp hinter dem Tabellenersten SV Werder Bremen auf dem zweiten Platz. Insgesamt 22 Vereine aus der Ersten und Zweiten Bundesliga treten im E-Sport gegeneinander an.

Fernsehsender: Das Angebot nimmt zu

Die im Februar 2019 veröffentlichte Untersuchung des Verbands der deutschen Games-Branche zeigt, dass rund 13 Millionen Deutsche E-Sport-Übertragungen anschauen. Plattformen gibt es dafür einige: ob Livestream, selber live vor Ort oder als Video-on-Demand. So gibt es seit Februar 2018 auf dem Fernsehsender ProSieben MAXX das Magazin "ran eSports - Professional. Gaming. Magazine." und Übertragungen von Turnieren der Spiele "Counter-Strike: Global Offensive", "League of Legends", "FIFA" und viele weitere. Auch der Sportsender Sport1 sendet seit dem 24. Januar 2019 E-Sport-Turniere.

Zunehmende Bekanntheit von E-Sport in Deutschland

In der Altersgruppe der 16- bis 24-jährigen sei das Interesse am größten und die E-Sport-Übertragungen seien fester Bestandteil der Mediennutzung, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Games-Branche zu den Zahlen. Von 2017 bis 2018 konnten rund sechs Millionen Menschen etwas mit dem Begriff E-Sport anfangen: Das Entspricht einem Anstieg von 29 auf 37 Prozent. Durch die Steigerung des Bekanntheitsgrades wächst auch die Zahl der aktiven Zuschauer. Schauten 2017 noch 16 Prozent ein E-Sport-Turnier, konnte die Branche 2018 einen Zuschauerzuwachs von drei Prozent verzeichnen.

 

 

Carolin Hilleke

VERÖFFENTLICHT AM

11. März 2019

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